Holunderblütensirup 2015

Auch dieses Jahr wollte ich unbedingt wieder Holunderblütensirup machen.
Leider war es viel schwerer als erwartet. Normalerweise sieht man die weißen Dolden im Mai/Juni überall hier in der Gegend, vor allem an kleinen Landstraßen oder Wald-/und Fahrradwegen. Normalerweise…dieses Jahr wurden im Frühjahr unheimlich viele Büsche und Bäume an den Straßen- und Wegrändern mit großem Gerät von städischen Mitarbeitern zurück geschnitten. Entweder wurden die klitzekleinen Blütentriebe also mit abgeschnitten oder die unteren Äste wurden abgeschnitten und die Blüten haben nur ganz oben in der Spitze Blüten gebildet. Sprich ich hätte mit einer Leiter bewaffnet los ziehen müssen… 🙁
IMG_2978[1]In einem Gespräch mit meinem Dad, hab ich erwähnt, dass es wohl dieses Jahr schwer wird mit dem Holunderblütensirup, weil ich keine Blüten finde. Da schaut er mich an und sagt: „Du ganz hinten bei uns im Garten, da ist doch ein riesiger Busch, da kannst du doch pflücken!“ Ehrlich gesagt, ist mir der Busch in all den Jahren nie wirklich aufgefallen…wobei ich auch gestehen muß, dass ich eigentlich auch noch nie so weit hinten in seinem riesen Garten war. 😀 Und wenn doch, dann wahrscheinlich nicht mehr zur Blütezeit des Holunders.
IMG_2976[1]Den Zuckersirup habe ich schon hier zuhause gemacht, weil das einfacher für mich war. Bei meinem Dad hab ich dann noch die Holunderblüten, Biozitrone und Zitronensäue dazu gefügt und dann alles in seinen riesigen Garagenkühlschrank gestellt. Perfekt! Da stören die Schüsseln nämlich niemanden und der Sirup kann in aller Ruhe fertig werden.
IMG_2966[1]Wer jetzt noch auf der Suche nach einem guten Rezept ist…ich fahre mit diesem hier sehr gut, aber ihr müsst einfach nur mal im Netz suchen, da gibt es mittlerweile sehr viele Rezepte, die sich auch in den Grundzügen recht ähnlich sind, wie hier zum Beispiel.
Hauptsächlich verwenden wir das Sirup als Geschenk für „Hugo“-Fans. Aber man kann es auch für leckeren Kuchen, Sorbet oder diverse Marmeladen verwenden. Oder einfach mit etwas Mineralwasser verdünnen, Minzblättchen und Eiswürfel dazu und fertig ist ein kühles Sommergetränk.
Liebe Grüße,
Christin

Johannisbeer-Buttermilch-Eis

Geht euch das auch so…man weiß irgendwie überhaupt nicht, was man bei dieser Hitze essen soll. Wirklich Hunger hat man nicht und der Herd heizt die Wohnung ja auch nur zusätzlich auf. Aber eins geht immer: Eis :).
Ich liiiiiiiiiiiebe Eis…vorallem selbstgemachtes Eis. Da weiß ich, was drin ist und kann auch selber mit den Zutaten variieren, um es besser unserem Geschmack anzupassen.
Die Johannisbeerbüsche in unserem Garten haben noch meine Großeltern angepflanzt und wir haben als Kinder schon immer die Beeren direkt von den Büschen genascht. Dank der momentanen Hitzewelle, hängen auch dieses Jahr ganz viele dunkelrote Beeren an den Büschen und darum gab es bei uns in den letzten Tagen leckeres
Johannisbeer-Buttermich-Eis.

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Johannisbeer-Buttermilch-Eis

ca. 500 gr Johannisbeeren
100 gr. Zucker für die Johannisbeeren
nochmal 165 gr Zucker
2 große, frische Eier
500ml Sahne (wer es kalorienärmer möchte kann auch Milch nehmen)
250ml Buttermilch

Johannisbeeren waschen, trocknen lassen und von den Rispen abstreifen. In einem kleinen Topf aufkochen, bis sie platzen. Die Masse dann durch ein feines Sieb streichen und mit 100gr Zucker verrühren. Abkühlen lassen.
Eier 1-2 Minuten in einer Rührschüssel schaumig schlagen. Nach und nach den Zucker einrühren und die Masse etwa 1 Minute weiter schlagen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Sahne, Milch und die Johannisbeer-Masse hinzufügen und alles gründlich verrühren. Alles in die Eismaschine geben und verrühren.
Wer keine Eismaschine hat, kann die ganze Masse auch für eine halbe Stunde einfrieren und dann nochmal mit Mixer durchrühren. Den ganzen Vorgang 2x wiederholen und dann alles erneut einfrieren.

Sooooo lecker und unbedingt eine Sünde wert 😉
und darum nehme ich hiermit auch am Sommerevent von Küchenplausch teil.
Unbenannt
Liebe Grüße,
Christin

Schokoladiges Abitur

 Letzte Woche hat mein kleiner „Kleiner-Bruder“ sein Abiturzeugnis bekommen und weil da nur Eltern und Schüler erwünscht waren, waren wir am Samstag alle zusammen lecker essen.
Da der „Kleine“ ein absoluter Fan der Weihnachtsschokolade ist, gab es diese von uns eine etwas abgewandelte Form.
Dafür haben wir aus Alufolie kleine Förmchen gebastelt und diese dann mit flüssiger Schokolade gefüllt.

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Noch ein paar Haselnüsse, Krokant und Cranberries drauf streuen und fertig ist das schokoladige Abi ;). IMG_1944neu

Leider ist das „B“ beim Rauslösen gebrochen, aber glücklicherweise kriegt man das schnell mit etwas flüssiger Schokolade wieder hin.
Genießt das schöne Wetter!
Liebe Grüße,
Christin

Holunderblüten Sirup

Das fällt wohl unter die Rubrik: gesehen, für gut befunden und nachgemacht!
Ich habe euch ja schon mal von einem meiner Lieblingsfoodblogs Schöner Tag noch erzählt. Die liebe Juliane hat in letzter Zeit das eine oder andere gezaubert, was ich unbedingt ausprobieren wollte.

Hugo“ ist bei den weiblichen Mitgliedern unserer Famile und unseres Freundeskreises sehr beliebt. Mittlerweile gibt es ihn ja schon fertig zu kaufen. Ich persönlich finde aber, dass es besser schmeckt, wenn man die einzelnen Zutaten selber zusammen mixt, weil man dann je nach Vorliebe variieren kann. Und da paßte es doch besonders gut, dass ich bei Juliane ein Rezept für Holunderblüten Sirup entdeckt habe.
Mal abgesehen von den 3 Tagen, die das Gemisch ziehen mußte, ging es wirklich ratzfatz und das Ergebnis hat mich absolut überzeugt. Kann gut sein, dass ich noch Sirup nachmachen muß ;).

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In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Nachmittag!
Prost,
Christin 🙂

Aioli a la Cati

Meine Cousine hat nach der Schule eine Ausbildung zur Köchin gemacht. Mittlerweile arbeitet sie nicht mehr in diesem Beruf, aber dann und wann kommen wir doch noch mal in den Genuß ihrer Kochkünste. Weihnachten hat sie ein super leckeres Aioli gezaubert und keines der von uns ausprobierten Rezepte kam dem nahe.
Also zum Telefonhörer gegriffen und angerufen…und das braucht man:

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1-2 TL Senf
2 frische (!!!) große Eier
2 Knoblauchzehen
Sonnenblumenöl (oder ein anderes geschmacksneutrales Öl, Rapsöl eigenet sich nicht so gut, weil es einen EIgengeschmack entwickelt)
1 EL Olivenöl
1 EL Zitronensaft
Cayennepfeffer
Salz
Zucker
evtl. Brühe

Senf, Eier und Knoblauch in einen Messbecher füllen, alles mit dem „Zauberstab“ schaumig schlagen. Am besten den Zauberstab von unten nach oben ziehen.
Nach und nach die Öle nachgießen, dann den Zitronensaft dazu und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen.
Ist die Masse zufest, dann noch mit etwas Brühe auffüllen bis es die gewünschte Konsistenz hat.
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Sowohl mein Vater (auch ein gelernter Koch) als auch meine Cousine sagen bei ihren Rezepten immer: das muß man so nach Gefühl machen! Also sind alle Angaben so pi mal Daumen-Angaben und ihr müßt vielleicht etwas experimentieren, aber es lohnt sich auf jeden Fall…es schmeckt super gut!
Liebe Grüße,
Christin

 

Be my valentine…

heißt es ja heutzutage so schön…gehört ihr zu den Valentinstagsfans oder ist euch der ganze Wirbel zu viel und ihr ignoriert den Tag einfach?
Wir machen jetzt kein großes Theater oder zelebrieren den Valentinstag, aber so ein bißchen was geht ja immer.
Wie wäre es z.B. mit einem süßen Gruß zum Frühstück??

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Herz-Amerikaner sind wirklich schnell gebacken, total lecker…

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…und ich finde sie schauen auch klasse aus! Noch mit ein paar Liebesperlen dekoriert, passend zum Valentinstag ;).

Rezept?

Rezept für ca. 12 Amerikaner

Für den Teig:
400gr Mehl
1 TL Salz
1 TL Natron
100ml Milch
50ml Mineralwasser
1TL Vanille Extrakt
160gr weiche Butter
200gr Zucker
Für den Zuckerguss:
300gr Puderzucker
2EL Milch
4 EL Zitronensaft
1/2 TL Vanille Extrakt

Zuerst den Backofen auf 180° Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Dann das Mehl, Natron und Salz in einer Schüssel mischen. In einer kleinen Schüssel die Milch und das Mineralwasser mit dem Vanilleextrakt verrühren.
Als Nächstes die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren, das Ei dazu geben und dann alles nochmal gut verrühren.
Zuletzt werden die Milch-/ Mineralwasser-/Vanilleextraktmischung und die Mehlmischung abwechselnd untergerührt. Der Teig soll nicht flüssig, sondern fast schon fest sein, weil die Amerikaner beim Backen sonst zu sehr auseinanderlaufen.

Mit einem Esslöffel gleichgroße Häufchen Teig auf das Backblech setzen, dabei genügend Abstand lassen. Oder so wie ich es gemacht habe: Man nehme eine Plätzchenausstechform, lege sie aufs Blech und fülle den Teig ein!
In den vorgeheizten Ofen geben und etwa 12-15 Min. backen bis sie goldbraun sind. Wir mögen sie lieber etwas weicher, aber ihr müßt bei der Backzeit eh schauen, jeder Ofen ist anders :).
Dann raus nehmen und auskühlen lassen.

Für den Guss rührt man den Puderzucker zunächst mit dem 1 El Milch, dem Zitronensaft und dem Vanilleextrakt an. Ist das Ganze noch etwas zu fest, kann man noch etwas Milch dazu geben. Es sollte aber eine dickliche, nicht zu flüssige Masse sein. Amerikaner damit bestreichen, trocknen lassen…und dann gut verstecken, sonst werden sie sofort verputzt!!! 😉

Chili-Paprika Gulasch a la Jamie Oliver

Das fiese Herbstwetter hat ja manchmal auch schöne Seiten…Kerzen, Kakao mit Sahne und schön eingekuschelt auf der Couch den Tag ausklingen lassen. Und was entdeckt man dabei im Fernsehen?? Die Sender Sixx und RTL Living zeigen täglich die verschiedensten Koch- und Backsendungen…juhuuuu! Ich schau anderen sehr gerne beim Kochen und Backen zu ;). Und manchmal entdeckt man dabei sogar noch tolle neue Rezepte, so wie das leckere Chili-Paprika Gulasch von Jamie Oliver. Tja leider war ich so fasziniert, dass ich vergessen habe auf „aufnehmen“ zu klicken und mitschreiben war auch schwierig. Aaaaaaaaaaaber: Glücklicherweise gibt es ja das Internet und den tollen Kochblog Schöner Tag noch von Juliane, wo ich das Rezept zum Nachkochen gefunden habe.
Vorher:

Nachher:

Einstimmig beschlossen:
Super lecker und toll an kalten Herbsttagen, wenn man verfroren heim kommt!
Nachkochen unbedingt empfehlenswert!

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
Christin

Honig Senf Dip für Chicken-Nuggets und Co

Dips und Soßen sind meistens schnell gemacht und dürfen bei Fingerfood-Buffets nicht fehlen. Egal ob für Chicken-Nuggets, für Brot oder Gemüsesticks.
Einen wirklich sehr leckeren Dip habe ich letztens auf der Rückseite einer Wrapverpackung entdeckt. Geschmackstest bestanden und somit heute für euch hier auf dem Blog.

Zutaten:
2 EL Ketchup
2 EL Balsamico-Essig
2 EL Olivenöl
2 EL Wasser
80g Honig
200g mittelscharfer Senf
Salz und Pfeffer
evtl etwas Crème fraîche

Ketchup, Essig, Öl, Wasser, Honig und Senf zu einer cremigen Masse verrrühren. Mit Salz und Pfeffer (und wenn man mag mit Crème fraîche) abschmecken. In ein kleines Schälchen füllen und anrichten.
Ich wünsche euch eine wunderschöne Woche, lasst euch nicht stressen!
Lieben Gruss

Mini-Quiches mit Schinken und Zwiebeln

Absolut lecker und ab jetzt ein fester Bestandteil auf unseren Partys sind diese Mini-Quiches.

Wir haben bei unserer diesjährigen Geburtstagsfeier viele „Fingerfood-Rezepte“ ausprobiert und von diesen hier haben wir definitiv zu wenig gemacht. Ratzfatz weg und es gab enttäuschte Blicke, dass es keinen Nachschub mehr gab. Tja, nächstes Jahr dann :).

Und sie sind wirklich schnell gemacht. Na…hungrig geworden?? Hier kommt das Rezept:

Mini-Quiches

1 Lage Blätterteig
300gr Sour Creme mit Kräutern oder wahlweise 300gr Schmand,
wenn man Schmand nimmt kann man noch nach Belieben Gartenkräuter dazu geben
1 Ei
1 EL Paprikapulver edelsüß
150gr geraspelten Käse
Salz
Pfeffer
1 Bund Frühlingszwiebeln
gekochten Schinken

Den Backofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Den aufgetauten Blätterteig so dünn wie möglich auf der Arbeitsplatte ausrollen. Mit einem Glas etwa 9cm große Kreise ausstechen und in die Mulden der Muffinform setzen.
Frühlingszwiebeln und Schinken gleich schneiden und beiseite stellen. Sour Creme/Schmand mit dem Ei und dem Paprikapulver verquirlen. Falls die Mischung zu zähflüssig ist, kann man noch etwas Milch dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann die klein geschnittenen Zwiebeln,den Schinken und den Käse drunterheben. Die Masse gleichmäßig in die mit Blätterteig ausgelegten Muffinformen geben.
Dann alles etwa 20 Minuten im Ofen goldbraun backen.
Quiches etwas abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen.
Anrichten, fertig!

Bruschetta-Kartoffeln

Ja es war etwas ruhig hier in letzter Zeit…aber das Wetter war so toll, wir hatten Urlaub, waren ein paar Tage im schönen München und dann haben wir im privaten Bereich wichtige Entscheidungen getroffen, die auch sehr arbeitsintensiv waren. Dazu schreibe ich dann in den nächsten Tagen mal etwas ausführlicher.
Heute möchte ich euch ein leckeres Fingerfood-Rezept vorstellen und zwar Bruschetta-Kartoffeln.

 Wir haben sie an meinem Geburtstag probiert und sie sind sowas von lecker, da möchte ich euch das Rezept nicht vorenthalten.

Zutaten:
6-8 mittelgroße, festkochende Kartoffeln
3 große Tomaten
2-3 Frühlingszwiebeln
3 Knoblauchzehen
getrockneten Oregano
etwa 100gr geraspelten Käse
Salz
Pfeffer
Olivenöl

1. Kartoffeln waschen und abbürsten, bissfest kochen, abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Wenn eure Kartoffeln nicht mehr ganz so schön ausschauen oder ihr einfach keine Schale mögt, dann könnt ihr sie natürlich auch vorher schälen. Nach dem Kochen die Kartoffeln längs halbieren.
2. Wer mag kann jetzt aus etwas Olivenöl und einer gepressten Knoblauchzehe ein Olivenöl herstellen und die Kartoffelhälften damit einpinseln. Ist aber nur für Knoblauchliebhaber ;).
3. Die Tomaten waschen, vierteln und entkernen. Dann in kleine Würfel schneiden. Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Dabei den grünen Teil in ein kleines Schälchen füllen und erstmal beiseite stellen.
4. 2 Knoblauchzehen schälen und durch die Knoblauchpresse drücken. Mit Tomatenwürfeln, den weißen Lauchzwiebelringen und etwas Olivenöl mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
5. Kartoffelhälften auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, die Tomaten-Zwiebel-Mischung mit dem Löffel auf den Kartoffelhälften plazieren. Oregano und Raspelkäse drüber streuen.
5. Jetzt die Kartoffeln bei ca. 200 Grad für ca. 15-20 Minuten im Ofen backen. Sie werden dann so richtig schön goldbraun.
6. Kartoffeln herausnehmen und vor dem Servieren die grünen Frühlingszwiebelringe drüberstreuen.
Guten Appetit!