Paella nach Art des Hauses

Eigentlich ist es ja mehr als verwunderlich, dass Paella bei uns bisher noch nicht auf dem Speiseplan stand. Ich hab ja schon mal erwähnt, was für ein riesen Reisliebhaber Mr. Zwicky ist ;). Aber wir mögen beide nicht so gerne Muscheln, Garnelen oder Krabben und da wir die immer für einen festen Bestandteil von Paella gehalten haben, hat sie uns bisher nicht wirklich gereizt.
Dann haben wir allerdings eine Dokumentation über Spanien, seine Feste, Feiertage und das Essen gesehen.
Unter Anderem haben sie dort über die Valencianische Küche und die Paella Valenciana berichtet: ohne Meeresfrüchte, das mußten wir natürlich ausprobieren.

Auf dem Foto fehlt noch der Risotto-Reis und die Safranfäden, aber wie ihr seht keine Krabben und Co ;).
Man kann auch das Hähnchen durch Kanninchenfleisch ersetzen, aber das war gerade nicht im Angebot.
Fleisch anbraten, Gemüse kleinschnippeln und alles anbraten, dann den Reis dazu und mit Fond und Wasser ablöschen. Dann alles so lange köcheln lassen, bis der Reis das Wasser fast aufgesogen hat. Abschmecken…fertig :).

Super lecker und wir werden jetzt bestimmt öfter mal Paella kochen, vielleicht machen wir ja mal einen spanischen Abend ;).
 Beim nächsten Mal kommt noch ein Fischfilet mit rein…versuchen kann man es ja mal.
Habt eine schöne Woche,
liebe Grüße

Lachs mit Zuckerschoten-Risotto

So zum Wochenbeginn gibt es heute mal was Kulinarisches…hatten wir ja länger nicht mehr :).
Mr. Zwicky ist ein absoluter Reis-Fan. Reis in allen Variationen und Zubereitungsarten. Ich hingegen esse ihn zwar gern, aber ich brauche schon immer mal wieder Abwechslung, sonst kann ich ihn irgendwann nicht mehr sehen.
Risotto wollte ich schon länger mal ausprobieren, habe aber immer nur Rezepte mit Pilzen oder Spargel gefunden…beides nicht so meine Favoriten ;).
Aber dann habe ich auf Lecker.de ein wirklich tolles Rezept für Zuckerschoten-Risotto gefunden und wir haben es natürlich gleich ausprobiert. Allerdings nicht mit gebackenem Lachs, sondern mit gebratenem Lachsfilet.

Super lecker und wir werden es auf jeden Fall noch öfter machen.
Da wir keinen Weißwein zuhause hatten, habe ich einfach Apfelsaft genommen…hat auch sehr gut geschmeckt ;).

 Schaut ihr euch auch im Internet nach neuen Rezepten um?? Oder lieber klassisch „kochen aus dem Kochbuch“??
Habt ihr irgendwelche „must cook“-Rezepte?

So, ich wünsche euch eine entspannte Woche und vielleicht hat ja der Eine oder Andere mal Zeit für Lachs mit Zuckerschoten-Risotto, das Rezept habt ihr ja jetzt :).
Lieben Gruss

Selbtgemachte Herzoginnenkartoffeln oder Pommes Duchesses

mit Rotkohl und Entenbrustein typisches Wintergericht. Bei uns ist es momentan total warm und eher frühlinhshaft, aber vor ein paar Wochen hatte man das Gefühl, es fängt jeden Moment an zu schneien. Da war Ente dann doch sehr passend ;).

Herzoginnenkartoffeln esen wir total gerne. Leider sind sie im Laden nicht ganz billig und ich denke mir jedesmal, wie wenig Inhalt man für den Preis bekommt.
Aber warum nicht mal Herzoginnenkartoffeln selber machen???
Und hier ist unser Ergebnis:


Und sie waren sooooooooooooo lecker…ich bin ganz begeistert. Viel besser als die, die man kaufen kann. Gut sie machen etwas mehr Arbeit, aber sie sind es definitiv wert.
Für alle die Lust auf’s Nachmachen bekommen haben, kommt hier natürlich das Rezept:

Herzoginnenkartoffeln oder Pommes Duchesses

700-800gr Kartoffeln
1 El Butter
etwas Milch
Salz, Pfeffer und Muskat zum Würzen
1 Ei
einen Spritzbeutel mit Rosetten-Aufsatz
Backpapier
Backblech

Kartoffeln schälen und in Salzwasser wie gewohnt gar kochen. Wasser abgießen und die Kartoffeln mit einer Gabel etwas klein drücken. 3-4 EL Milch und die Butter hinzugeben, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Dann mit dem Mixer alles zu feinem Püree verrühren (wer hat kann natürlich auch die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse quetschen, dann aber erst im Anschluss würzen).
5-10 Minuten abkühlen lassen. Dann dass Ei hinzugeben und nochmal kurz durchmischen. Dann die Mase in den Spritzbeutel geben und kleine Rosetten auf das Backblech mit dem Backpapier spritzen.
Alles bei 200 °C im vorgeheizten Backofen 15-20 Minuten leicht braun backen.

Man kann die Herzoginnenkartoffeln auch fertig backen und einfrieren, wenn man z.B. mal zu viele gemacht hat oder sie einfach auf Vorrat machen will, weil man im Vorfeld vielleicht mehr Zeit hat.

Süßes oder Saures….

…für alle die noch Süßes für den morgigen Halloween-Abend suchen:
Wie wäres es mit kandierten Äpfeln??

In Folie oder auch in einer „Butterbrottüte“ schön verpackt, hat man eine hübsche Alternative zu den normalen Süßigkeiten 🙂
Im Netz finden sich viele Anleitungen, einfach mal ein bißchen nach „Liebesapfel oder Kirmesapfel“ suchen.
Mein Tipp: Nachdem die Äpfel in dem heissen Karamell gedreht und gewendet wurden, sofort in Eiswasser tauchen. So  kühlt das Karamell schneller ab und wird schön fest. Dann die Äpfel  auf einem leicht geölten Teller trocknen lassen.

Übrigens nicht nur zu Halloween echt lecker, auch für (Kinder-)Geburtstage 🙂

Marinierte Thunfischsteaks

Ich bin ja eigentlich nicht so der Fischfan…als Kind hab ich nur Fischstäbchen gegessen, aber irgendwann isst man sich wohl auch daran satt ;).
Thunfisch esse ich aber sehr gerne: ob auf der Pizza, im Salat oder eben auch Thunfischsteaks.
Am liebsten Essen wir marinierte Thunfischsteaks mit Bandnudeln…hmmm!

 Super lecker, wirklich schnell gemacht und liegt auch nicht schwer im Magen.

Marinierte Thunfischsteaks mit Bandnudeln
Zutaten für 4 Portionen:

4 Thunfischsteaks
2 Knoblauchzehen
2 EL Sojasoße
1 EL Balsamico-Essig
2 EL Öl
Salz und Pfeffer
etwas Chillipulver oder eine kleingeschnittene Chillischote
Bandnudeln
150ml Sahne
100ml Milch

Knoblauch fein hacken und in eine Schüssel geben. Dazu die Sojasauce, den Balsamico-Essig und das Öl. Gut verrühren und mit Salz, Pfeffer und Chili würzen.
Den Thunfisch in der Marinade einlegen und etwa eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. Zwischenzeitlich wenden.
Bandnudeln nach Anweisung kochen und abgießen.
In der Zwischenzeit die Thunfischsteaks kurz anbraten, aus der Pfanne nehmen und warm stellen.
In den Bratensud die Milch und die Sahne geben und alles kurz aufkochen lassen. Je nach Belieben kann man auch noch etwas mit Sojasoße und Balsamico nachwürzen.
Die Soße dann in den Topf mit den Nudeln geben und alles gut durchmischen.
Fisch und Nudeln auf dem Teller anrichten und genießen 🙂

Wer nicht so gerne Nudeln isst, kann die Thunfischsteaks auch mit Reis und etwas Salat essen …

Habt ein schönes Wochenende 🙂

Orientalische Lammhacktaschen für’s Wochenende

In unserem Ägyptenurlaub gab es Mittags immer kleine Snacks am Hotelpool. Unser Favorit war die Lammhacktasche und wir wollten zuhause natürlich nicht darauf verzichten.
Also haben wir ein bißchen rumexperimentiert und mittlerweile sind wir sehr zufrieden mit unserem Ergebnis.


Das Brot dafür kann man entweder kaufen (z.B. Pitabrot) oder selber machen.
Wir haben schon beides gemacht, zeitsparender ist natürlich das gekaufte Brot. Wenn wir es selber machen, dann nach diesem Rezept von Chefkoch.

Die Lammhackfüllung ist dann auch recht schnell gemacht:

400g Lammhack
1 große rote Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1/2 Bund glatte Petersilie
Chilipulver
Kreuzkümmel
Salz
Tomaten
etwas Salat
Creme Fraiche

Zwiebeln, Petersilie und Knoblauch kleinschneiden und zusammen mit dem Hack in einer Schüssel vermengen. Mit Chilipulver, Salz und Kreuzkümmel nach Bedarf würzen und alles zusammen in einer Pfanne mit Olivenöl langsam anbraten. Nicht zu heiß werden lassen.
In der Zwischenzeit die Tomaten würfeln und den Salat putzen und waschen. Die Tomaten dann nochmal kurz mit dem Hack anbraten.
Die Fladenbrote aufschneiden und von Innen mit etwas Creme Fraiche bestreichen. Dann mit etwas Salat und dem Hackfleisch füllen.
Dann laßt es euch mal schmecken und habt ein erholsames Wochenende 🙂

Cranberry Pear Pie

Ich liiiiebe diesen Kuchen…zum 1. Mal haben wir ihn als Nachtisch zu unserem Truthahn-Essen im letzten Herbst gemacht. Geht eigentlich relativ schnell und schmeckt richtig klasse. Sowohl warm mit Sahne oder Vanilleeis, als auch am nächsten Tag kalt, wenn alles richtig durchgezogen ist!!

Naaaa….Hunger bekommen?? 😉
Das Rezept hab ich von der Seite USA kulinarisch:

Cranberry-Pear Pie

Teig: 120 g Butter
60 g Zucker, etw. Vanillezucker
180 g Mehl, Prise Salz
1 Eigelb
Füllung: 5 reife Birnen, 100 g frische oder TK-Cranberries, 2 EL Zucker, 1 EL Mehl, etw. Zitronensaft
zum Bestreichen: 1 Eiweiß
Streusel: 80 g brauner Zucker, 80 g Mehl, 60 g kalte Butter

Zubereitung

Aus den Teigzutaten schnell einen Mürbeteig kneten und dünn ausrollen. Teig in eine Pie-Form (oder Springform, 26 cm) geben, dabei einen Rand hochziehen. Kalt stellen. Ofen auf 180 Grad vorheizen (Umluft 160).
Birnen schälen und in schmale Scheiben schneiden, mit Zitronensaft, Zucker, Cranberries und Mehl mischen. Teig mit Eiweiß bestreichen und Füllung darauf geben.
Die Streuselzutaten krümelig verkneten und auf das Obst bröseln. Etwa 45 Minuten backen.

Ich habe den Teig allerdings schon vorgebacken…also vor dem Belegen 10-15Minuten bei 160 Grad in den Ofen. Damit er nicht ganz so dunkel wird, kann man ihn etwas mit Alufolie abdecken. Hab ihn dann am Ende nochmal so 30-40 Minuten gebacken…da entscheide ich meist aus dem Bauch heraus :).